Verhaltensregel im Krankheitsfall während Covid-19

Verhaltensregel im Krankheitsfall während Covid-19

Hinweis! Tirols Gastronomie, Beherbergungs- und Freizeitbetriebe sind unter Auflagen geöffnet. Aufgrund der sich bessernden Corona-Lage kommt es zu wesentlichen Erleichterungen sowohl bei der An- als auch Rückreise. Die Informationen auf dieser Seite werden laufend aktualisiert. 

1. Ich fühle mich krank. Was passiert im Verdachtsfall?

Sie fühlen sich nicht gut und haben Befürchtungen an Covid-19 erkrankt zu sein (Symptome: Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden). Hier die weitere Vorgehensweise:

  • Bleiben Sie in Ihrem Zimmer und informieren Sie die Rezeption bzw. Ihren Vermieter.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrer Unterkunft, ob Sie oder Ihr Vermieter die Gesundheitshotline 1450 bzw. den Amtsarzt kontaktiert.
  • Die zuständige Gesundheitsbehörde wird umgehend die Testung (kostenlos) und Untersuchungen einleiten.
  • Sie werden gebeten, Ihre Kontaktpersonen mittels eines Formulars festzuhalten.
  • Bleiben Sie bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Ihrem Zimmer und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.
  • Die anderen Gäste werden von den Gastgebern informiert und auf dem Laufenden gehalten.
  • Fällt der Test auf COVID-19 negativ aus, werden die Maßnahmen beendet.

2. Welche Testmöglichkeiten gibt es in Tirol?

Antigen-Selbsttest mit digitaler Erfassung

  • Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich täglich - am besten im Rahmen der Morgenroutine - kostenlos selbst auf COVID19 testen.
  • Das Ergebnis des Antigentests liegt bereits nach wenigen Minuten vor. Das negative Testergebnis wird auf die Plattform www.selbsttest.tirol.at hochgeladen und die zugesandte Bestätigungs-SMS bzw. -Mail gilt in Österreich für 24 Stunden als Zutrittsberechtigung.
  • Die Selbsttests erhalten Übernachtungsgäste täglich kostenlos von Ihrem Gastgeber. Das Testverfahren ist ein einfach durchzuführender Nasenabstrich. Bei Problemen mit dem Selbsttest oder dem Upload, steht der Gastgeber gerne unterstützend zur Verfügung.

Antigen-Selbsttest unter Aufsicht im Beherbergungsbetrieb oder Tourismusverband

  • Wer die Gastronomie- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich im Rahmen von Antigen-Selbsttests unter Aufsicht in ausgewählten Beherbergungsbetrieben bzw. Tourismusverbänden kostenlos selbst auf COVID19 testen.
  • Das Ergebnis des Antigen-Selbsttests liegt bereits nach wenigen Minuten vor.
  • Das negative Testergebnis wird vom Gastgeber bzw. den Mitarbeitern des regionalen Tourismusverbandes auf der Plattform www.tiroltestet.at hochgeladen und der Gast erhält eine Bestätigungs-SMS bzw. -Mail.
  • Das Testverfahren ist ein einfach und selbst durchzuführender Nasenabstrich.

Antigentest in einer Teststraße des Landes Tirol

  • Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich in einer der mehr als 40 Teststraßen des Landes Tirol kostenlos auf COVID19 testen lassen.
  • Die zugesandte Bestätigungs-SMS bzw. -Mail gilt für 48 Stunden als Zutrittsberechtigung.
  • Informationen zur nächstgelegenen Testmöglichkeit erhalten Sie bei Ihrem Gastgeber.
  • Eine Übersicht aller Teststraßen ist online verfügbar.
  • Eine Anmeldung ist unter tiroltestet.leitstelle.tirol möglich.

3. Das Testergebnis ist positiv: Was passiert nun?

  • Die behördlich vorgeschriebene Quarantänezeit ist 10 Tage. Während dieser Zeit dürfen Sie Ihr Quartier nicht verlassen und keine privaten Besuche empfangen. 
  • Bitte halten Sie auch Distanz zu den Personen, mit denen Sie in einem Zimmer wohnen. Die Behörden können die Einhaltung der Quarantäne kontrollieren.
  • Alle erfassten Kontaktpersonen werden kontaktiert und alarmiert.
  • Die Versorgung und Reinigung im Zimmer ist sichergestellt.
  • Ein Krankenhausaufenthalt ist nur bei schwerem Krankheitsverlauf notwendig. Tirols Krankenhäuser weisen im internationalen Vergleich ein sehr hohes Niveau auf.
  • Ob Sie nach Hause fahren dürfen, entscheidet im Einzelfall die Behörde oder der Amtsarzt.

4. Behandlungs- oder Übernachtungskosten im Quarantänefall: Wer kommt dafür auf?

  • Aussagen über die Höhe und Übernahme etwaiger Behandlungskosten sind pauschal nicht möglich.
  • Kontaktieren Sie bitte Ihre Kranken- oder Reiseversicherung.

5. Gibt es eine Reiseversicherung mit zusätzlichen Covid-19-Angeboten?

Hotelstorno Plus

Die Versicherung „Hotelstorno Plus“ der Europäischen Reiseversicherung bietet trotz bestehendem Pandemiestatus eine umfängliche Deckung bei Covid-19 Erkrankungen. Neben der Stornoversicherung bekommen VersicherungsnehmerInnen zusätzliche Hilfe und Unterstützung rund um ihren Hotelaufenthalt bis zu 31 Tagen – etwa bei Reiseabbruch, einer unfreiwilligen Urlaubsverlängerung und bei Bergnot. Informationen zur Versicherung finden Sie auf dieser Seite und im Infoblatt.

ÖAMTC-Schutzbrief-Inhaber

Wenn während einer Reise in Österreich der Urlaubsort aufgrund einer behördlichen Quarantäne nicht verlassen bzw. die Heimreise nicht wie geplant angetreten werden kann, übernimmt der Schutzbrief die zusätzlichen Übernachtungskosten für den Inhaber und die mitreisenden geschützten Personen. Mehr Infos

ADAC Plus-Mitgliedschaft

Zusätzlich anfallende Übernachtungs- und Heimreisekosten, die während einer Reise durch eine corona-bedingte Quarantäneanordnung entstehen werden übernommen. Außerdem werden die Covid-19-Test-Kosten übernommen, wenn dadurch die Heimreise möglich wird. Das Angebot gilt nicht, wenn es vor der Abreise eine Reisewarnung für das betroffene Land oder den spezifischen Ort gab. Es werden maximal 500 € pro Person und Schadensfall übernommen.

6. Werden MitarbeiterInnen der Tourismusbranche regelmäßig getestet?

Für MitarbeiterInnen in Hotellerie und Gastronomie mit KundInnenkontakt gelten folgende Regelungen:

  • Es ist entweder der Nachweis einer „geringen epidemiologischen Gefahr“ (= 3G-Regel: Test-Nachweis, Impfung, Genesung) zu erbringen oder durchgehend eine FFP2-Maske zu tragen (auch im Freien). 
  • MitarbeiterInnen, die den Nachweis erbringen, können wahlweise auch einen herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz tragen (auch im Freien).
  • Ein Nachweis mittels Tests muss laufend erneuert werden. Er gilt (je nach Testart) zwischen 24 und 72 Stunden.

Für MitarbeiterInnen ohne KundInnenkontakt (z.B. Küchenkräfte) gelten folgende Regelungen:

  • Sofern eine Interaktion mit anderen MitarbeiterInnen stattfindet, muss zumindest ein herkömmlicher Mund-Nasen-Schutz getragen werden oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. Bilden von festen Teams und regelmäßige Testungen) minimiert werden. 

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