Die Verhaltensregeln in Restaurants, Hütten, Almen und Bars während Corona

Die Verhaltensregeln in Restaurants, Hütten, Almen und Bars während Corona

Häufig gestellte Fragen zur Gastronomie

1. Restaurants, Hütten, Almen, Bars und Cafés: Welche Regeln gelten?

  • Beim Betreten des Gastronomiebetriebes muss ein Test gemacht werden oder ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte Krankheit vorgewiesen werden (3-G-Nachweis).
  • Alle Gäste müssen sich mit ihrem Namen und den Kontaktdaten beim Betreten registrieren. Die Registrierungspflicht gilt ab 15 Minuten Aufenthalt.
  • Eine Gästegruppe darf indoor höchstens 8 Erwachsene (und die dazugehörigen Kinder - maximal 6) und outdoor max. 16 Erwachsene (und die dazugehörigen Kinder bzw. Kinder gegenüber denen die Aufsichtspflicht wahrgenommen wird) umfassen.
  • Selbstbedienungsbuffets können unter Hygieneauflagen betrieben werden.

2. Müssen auch Kinder einen 3-G-Nachweis erbringen?

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr.

3. Welche Nachweise gelten als Zutrittstests?

Entsprechend der aktuellen Regelungen sind die folgenden Testnachweise möglich:

  • Selbsttest mit digitaler Lösung: 24 h
  • Antigentest: 48h
  • PCR-Test: 72 h
  • Eine ärztliche Bestätigung, ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Covid-Infektion.
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.
  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 (ab Tag 22 der Erstimpfung).
  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr und Kinder, die eine Primarschule besuchen.

4. Registrierungspflicht: Was bedeutet sie für Gäste?

  • Es besteht eine Registrierungspflicht aller Gäste, sofern sie sich diese länger als 15 min in einem Gastronomiebetrieb aufhalten.
  • Erhoben werden Vorname und Familienname, die Telefonnummer und wenn vorhanden die E-Mail-Adresse.
  • Bei nicht aus demselben Haushalt stammenden Gästen gilt die Datenerfassungspflicht für jeden einzelnen Gast.
  • Die Daten werden 28 Tage aufbewahrt und danach unverzüglich gelöscht.

5. Welche Regeln gelten für Clubs und Nachtlokale?

  • Der Zugang zur Nachtgastronomie ist nur für Geimpfte sowie Personen mit aktuellem negativem PCR-Testergebnis möglich. Ein negativer Antigen-Test oder ein Genesungs-Nachweis sind nicht gültig. Dafür entfallen die Kapazitätsbeschränkungen.
  • Gäste, die für einen Besuch der Nachtgastronomie einen PCR-Test benötigen, können sich über www.tiroltestet.at anmelden und kostenlos einen PCR-Test in Anspruch nehmen.
  • Die Auswertung dauert im Gegensatz zu Antigentests mehrere Stunden und gilt ab Zeitpunkt der Probenentnahme für 72 Stunden.
  • Eine mögliche Ausnahme sieht die neue CoV-Maßnahmenverordnung für „Zusammenkünfte“ wie Zeltfeste vor.
  • Angesichts der hier notwendigen behördlichen Bewilligungspflicht können die zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden auf die jeweils aktuelle regionale epidemiologische Lage Rücksicht nehmen.

6. Wer kontrolliert die Test- und Immunitätsnachweise?

Die BetreiberInnen müssen die Kontrolle der Testnachweise durchführen.

7. Besuchergruppen: Wie groß dürfen diese maximal sein?

  • Im Innenbereich maximal 8 Personen (zuzüglich minderjährige Kinder)
  • Im Außenbereich maximal 16 Personen (zuzüglich minderjährige Kinder).
  • Zwischen den Personen fremder Tische muss ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden.

8. Werden MitarbeiterInnen der Tourismusbranche regelmäßig getestet?

  • Arbeitsorte dürfen durch InhaberInnen, BetreiberInnen und ArbeitnehmerInnen mit unmittelbarem Kundenkontakt nur betreten werden, wenn sie in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sofern das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird (z.B. Plexiglas-Abtrennungen).
  • Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht, wenn die MitarbeiterInnen einen 3-G-Nachweis vorweisen (getestet, genesen oder geimpft).
  • Wird ein Testnachweis (Selbsttest mit digitaler Lösung, Antigentest einer befugten Stelle, PCR-Test) vorgelegt, so ist dieser alle sieben Tage zu erneuern.

 

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