Tirol Urlaub planen in Corona-Zeiten

Tirol Urlaub planen in Corona-Zeiten

 

1. Welche Testmöglichkeiten gibt es für Urlaubsgäste?

In Österreich gilt der sogenannte 3G-Nachweis (genesen, geimpt oder getestet) als Eintrittsvoraussetzung für viele Bereiche, daher stehen zahlreiche kostenlose und unkomplizierte Testmöglichkeiten für Urlaubsgäste zur Verfügung:

Antigen-Selbsttest mit digitaler Erfassung

  • Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich täglich - am besten im Rahmen der Morgenroutine - kostenlos selbst auf COVID19 testen.
  • Das Ergebnis des Antigentests liegt bereits nach wenigen Minuten vor. Das negative Testergebnis wird auf die Plattform www.selbsttest.tirol hochgeladen und die zugesandte Bestätigungs-SMS bzw. -Mail gilt in Österreich für 24 Stunden als Zutrittsberechtigung.
  • Die Selbsttests erhalten Übernachtungsgäste täglich kostenlos von Ihrem Gastgeber.
  • Das Testverfahren ist ein einfach durchzuführender Nasenabstrich. Bei Problemen mit dem Selbsttest oder dem Upload, steht der Gastgeber gerne unterstützend zur Verfügung.
  • Antigen-Selbsttests mit digitaler Erfassung sind lediglich für eine Verwendung in Österreich vorgesehen. Sofern Sie für die Rückreise in Ihr Heimatland ein negatives Testergebnis benötigen, kann ein kostenloser Antigentest in einer der mehr als 40 Teststraßen des Landes Tirol oder unter Aufsicht gemacht werden.

Antigen-Selbsttest unter Aufsicht im Beherbergungsbetrieb oder Tourismusverband

  • Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich im Rahmen von Antigen-Selbsttests unter Aufsicht in ausgewählten Beherbergungsbetrieben bzw. Tourismusverbänden kostenlos selbst auf COVID19 testen.
  • Das Ergebnis des Antigen-Selbsttests liegt bereits nach wenigen Minuten vor. Das negative Testergebnis wird von Ihrem Gastgeber bzw. den Mitarbeitern des regionalen Tourismusverbandes auf der Plattform www.tiroltestet.at hochgeladen und Sie erhalten eine Bestätigungs-SMS bzw. -Mail.
  • Diese gilt für 48h als Zutrittsberechtigung.
  • Das Testverfahren ist ein einfach und selbst durchzuführender Nasenabstrich.

Antigentest in einer Teststraße des Landes Tirol

  • Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich in einer der mehr als 40 Teststraßen des Landes Tirol kostenlos auf COVID19 testen lassen.
  • Die zugesandte Bestätigungs-SMS bzw. -Mail gilt für 48 Stunden als Zutrittsberechtigung.
  • Informationen zur nächstgelegenen Testmöglichkeit erhalten Sie bei Ihrem Gastgeber.
  • Eine Übersicht aller Teststraßen ist online verfügbar.
  • Eine Anmeldung ist unter tiroltestet.leitstelle.tirol möglich.

2. Welche Regeln gelten aktuell in Tirol?

  • 3-G-Regel (getestet, genesen oder geimpft): Wer die Gastronomie- und Freizeitmöglichkeiten in Österreich nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte, muss einen aktuellen negativen Test, ein Impfzertifikat oder einen ärztlich bestätigten Genesenen-Status vorlegen. Der Handel ist davon ausgenommen.
  • Eine Registrierungspflicht (etwa in der Gastronomie) gilt ab 15 Minuten Aufenthalt.
  • Der Handel ist von der 3-G-Regel ausgenommen. Pro KundIn muss eine Fläche von 10 m² zur Verfügung stehen.
  • Für körpernahe Dienstleistungen ist ein 3-G-Nachweis erforderlich.
  • Bei der Benützung von Seil- und Zahnradbahnen in geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbaren Sesseln) und in geschlossenen Zugangsbereichen von Seil- und Zahnradbahnen muss ab dem vollendeten 14. Lebensjahr eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard getragen werden.
  • Kinder im Alter von 7 und 13 Jahren haben eine sonstige den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • In geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbaren Sesseln) dürfen höchstens so viele Personen gleichzeitig befördert werden, dass die Hälfte der Beförderungskapazität des Fahrbetriebsmittels nicht überschritten wird. Dies gilt nicht, wenn ausschließlich Personen aus demselben Haushalt befördert werden.
  • Der Handel ist in Tirol geöffnet. Hier ist kein Nachweis eines negativen Tests, einer Impfung oder einer Genesuing erforderlich. Pro KundIn muss eine Fläche von 10 m² zur Verfügung stehen.
  • Für körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseure, Kosmetik) ist ein Nachweis erforderlich, dass man negativ getestet, genesen oder geimpft ist. 
  • Es gilt, die entsprechenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Dazu gehören u.a. ein Mindestabstand von zwei Metern, der Verzicht auf Händeschütteln und Umarmungen und wo vorgeschrieben ist eine FFP2-Maske zu tragen.

3. Einreise nach Tirol: Was ist zu beachten?

Einreise aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A)

  • Aus diesen Ländern ist jede Art der Einreise – auch zu touristischen Zwecken – möglich.
  • Für die Einreise ist ein aktueller 3-G-Nachweis (getestet, genesen oder geimpft) erforderlich. 
  • Die Reiseregistrierung bei Einreise aus Ländern mit stabiler Infektionslage ("Anlage A") muss nur mehr dann erfolgen, wenn kein 3-G-Nachweis erbracht werden kann; der Nachweis muss binnen 24 Stunden nachgereicht werden.
  • Keine Quarantäne erforderlich
  • Berücksichtigt werden sowohl EU-/EWR-Staaten als auch Drittstaaten mit niedriger Inzidenz.

Zu den Details

Einreise aus Risikostaaten (Anlage B1)

  • Grundsätzlich ist vor jeder Einreise eine elektronische Online-Registrierung notwendig. 
  • Bei Einreise aus Hochinzidenzstaaten ist ein 3-G-Nachweis vorzulegen. 
  • Wird kein Nachweis mitgeführt, ist unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von 24 Stunden, ein Test nachzumachen.
  • Geimpfte oder genesene Personen müssen bei Einreise aus Risikostaaten keine Quarantäne antreten. Für Getestete gilt eine 10tägige Quarantänepflicht. 
  • Diese kann ab Tag 5 nach der Einreise (Tag der Einreise = 0) mit einem neuerlichen negativen Testergebnis beendet werden.

Zu den Details

Einreise aus Virusvariantenstaaten (Anlage B2)

  • Die Einreise aus Virusvariantenstaaten (derzeit Brasilien, Indien und Südafrika) ist, wie bisher, nur sehr eingeschränkt möglich. 
  • Im Wesentlichen dürfen nur österreichische StaatsbürgerInnen und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen. 
  • Auch die Einreise aus humanitären Gründen oder im zwingenden Interesse der Republik ist möglich.
  • Für Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen bzw. sich in den vergangenen zehn Tagen in einem solchen aufgehalten haben, gilt wie bisher: Die Einreise ist nur mit einem negativen molekularbiologischen Testergebnis (z.B. PCR) möglich.
  • Zusätzlich ist unverzüglich eine zehntägige Quarantäne gemäß § 3 anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt wird und das Testergebnis negativ ist. Die Kosten für den Test sind selbst zu tragen. Das negative Testergebnis ist bei einer Kontrolle vorzuweisen. 
  • Die Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Menschen.
  • ÖsterreicherInnen und Personen mit Wohnsitz in Österreich, die in den vergangenen 10 Tagen in einem Virusvariantenstaat waren, dürfen zwar einreisen, müssen aber innerhalb von 24 Stunden einen PCR-Test nachmachen.
  • Kinder ab 10 Jahren müssen getestet werden, darunter zählt der Immunitätsstatur der Eltern bzw. der Aufsichtsberechtigten. Die Quarantäneverpflichtung gilt grundsätzlich auch für Kinder, entfällt aber, wenn die Eltern bzw. Aufsichtsberechtigten von der Quarantäne befreit sind.

Zu den Details

4. Was ist der 3-G-Nachweis?

Die "3-Gs" steht für 

  • geimpft
  • getestet
  • genesen

Das sind die Eintrittsvoraussetzung, die für viele Bereiche des Alltags gelten, etwa die Einreise, Gastronomie, Hotellerie oder den Besuch von Veranstaltungen.

5. Müssen auch Kinder einen 3-G-Nachweis erbringen?

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr. 

6. Wie viele Covid-19-Fälle gibt es aktuell in Tirol?

 

Covid-19 Dashboard

7. FFP-2-Maske: Wann muss diese getragen werden?

Der Mund-Nasen-Schutz wurde in ganz Österreich durch die FFP2-Maske ersetzt. Das Tragen einer FFP2-Maske gilt auch für genesene und geimpfte Personen. In folgenden Bereichen ist das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil verpflichtend:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln. Dabei gilt die FFP2-Masken-Pflicht nicht nur in den Verkerhrsmitteln selbst, sondern auch in/auf den Bahnsteigen, Bahnhöfen, Haltestellen, Stationen, Flughäfen (auch im Freien).
  • Beim Einkaufen (z.B. Kundenbereiche von Betriebsstätten des Handels sowie von Betriebsstätten nicht-köpernaher Dienstleistungsbetriebe).
  • In den allgemein zugänglichen Bereichen von Beherbergungsbetrieben (z.B. Lobby oder Rezeption usw.) Beim erstmaligen Betreten gilt die 3-G-Regel. Bei Ablauf der Gültigkeit während des Aufenthalts muss ein neuer Nachweis erbracht werden.
  • Für MitarbeiterInnen mit Kundenkontakt gilt eine FFP2-Masken-Pflicht. MitarbeiterInnen mit Kundenkontakt, die sich im Rahmen der Berufsgruppentestungen testen lassen, können statt einer FFP2-Maske einen einfachen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste in der Gastronomie, ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz.
  • Bei Fahrgemeinschaften und Taxifahrten
  • In Apotheken und an allen Orten, an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, etc.)
  • Bei Amtsgängen und in allen Behörden
  • Ausnahme: Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können anstelle einer FFP2-Maske weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • In Sportstätten, Freizeitbetrieben oder Museen. Für die Zeit der Sportausübung und in Feuchträumen gilt keine Maskenpflicht.
  • In Einrichtungen, die unter das Bäderhygienegesetz fallen (ausgenommen sind Nassräume)
  • Auf Messen und Märkten im Innen- sowie Außenbereich
  • Bei Veranstaltungen und Kongressen
  • Bei der Benützung von Seil- und Zahnradbahnen in geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln.

8. Genesene Personen: Ich habe eine Covid-Erkrankung überstanden. Was gilt als Nachweis?

  • Als Genesungszertifikat gilt eine ärztliche oder behördliche Bestätigung (z.B. Absonderungsbescheid) über eine in den vergangenen sechs Monaten überstandene Infektion.
  • Dem Genesungszertifikat ist ein Nachweis über neutralisierende Antikörper gleichgestellt, der maximal 3 Monate alt sein darf.

9. Geimpfte Personen: Was gilt für sie?

  • Geimpfte Menschen sind von der Testpflicht ausgenommen.
  • Ab Juli 2021 soll es den "Grünen Pass" auf EU-Ebene geben, der gleichermaßen unbürokratisches wie sicheres länderübergreifendes Reisen möglich machen soll.

10. Welche Impfungen werden als Nachweis anerkannt?

Als Impfnachweis gelten z.B. der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck der Daten aus dem e-Impfpass.

  • Immunisierung durch zwei Teilimpfungen: Ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 gilt der Impfnachweis für drei Monate. Nach Erhalt der Zweitimpfung verlängert sich die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises auf insgesamt neun Monate.
  • Immunisierung durch eine Impfung: Ab dem 22. Tag nach der Impfung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 mit nur einer Dosis gilt der Impfnachweis für neun Monate.
  • Immunisierung durch Impfung von Genesenen:
    Sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test (PCR) auf SARS-CoV-2 vorlag oder zum Zeitpunkt der Impfung bereits ein Nachweis auf neutralisierende Antikörper vorliegt, gilt der Impfnachweis bereits ab dem Zeitpunkt der Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 für neun Monate

11. Covid-Tests: Welche Nachweise sind gültig und wie lange?

  • Negative PCR-Tests von einer befugten Stelle gelten 72 Stunden ab Probenahme
  • Negative Antigentests von einer befugten Stelle gelten 48 Stunden ab Probenahme
  • Negative Antigen-Selbsttests, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem – in Tirol www.selbsttest.tirol - erfasst werden, gelten 24 Stunden lang.

So genannte Zutrittstests vor Ort werden nur dann durchgeführt, wenn kein anderer Immunitätsnachweis im Sinne der „3-G-Regel“ (getestet, geimpft, genesen) vorgelegt werden kann, wobei ein negatives Testergebnis ausschließlich zum Betreten des konkreten Betriebes berechtigt und insofern auch nur für die Dauer des Aufenthaltes im konkreten Betrieb gültig ist.

12. Antigen-Selbsttest mit digitaler Erfassung: Wie funktioniert dieser?

  • Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich täglich - am besten im Rahmen der Morgenroutine - kostenlos selbst auf COVID19 testen.
  • Das Ergebnis des Antigentests liegt bereits nach wenigen Minuten vor.
  • Das negative Testergebnis wird auf die Plattform www.selbsttest.tirol hochgeladen und die zugesandte Bestätigungs-SMS bzw. -Mail gilt in Tirol für 24 Stunden als Zutrittsberechtigung.
  • Die Selbsttests erhalten Übernachtungsgäste täglich kostenlos von ihrem Gastgeber.
  • Das Testverfahren ist ein einfach durchzuführender Nasenabstrich. Bei Problemen mit dem Selbsttest oder dem Upload, steht der Gastgeber gerne unterstützend zur Verfügung.
  • Antigen-Selbsttests mit digitaler Erfassung sind lediglich für eine Verwendung in Österreich vorgesehen.

  • Sofern Sie für die Rückreise in Ihr Heimatland ein negatives Testergebnis benötigen, kann ein kostenloser Antigentest in einer der mehr als 40 Teststraßen des Landes Tirol gemacht werden

Details und Anleitungsvideo zu Selbsttests

13. Antigen-Selbsttest unter Aufsicht im Beherbergungsbetrieb oder Tourismusverband: Wie funktioniert dieser?

  • Wer die Gastronomie- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich im Rahmen von Antigen-Selbsttests unter Aufsicht in ausgewählten Beherbergungsbetrieben bzw. Tourismusverbänden kostenlos selbst auf COVID19 testen.
  • Das Ergebnis des Antigen-Selbsttests liegt bereits nach wenigen Minuten vor. Das negative Testergebnis wird von Ihrem Gastgeber bzw. den Mitarbeitern des regionalen Tourismusverbandes auf der Plattform www.tiroltestet.at hochgeladen und Sie erhalten eine Bestätigungs-SMS bzw. -Mail.
  • Diese gilt für 48h als Zutrittsberechtigung.
  • Das Testverfahren ist ein einfach und selbst durchzuführender Nasenabstrich.
  • Sofern Sie für die Rückreise in Ihr Heimatland ein negatives Testergebnis benötigen, gilt der Antigen-Selbsttest unter Aufsicht im Beherbergungsbetrieb bzw. Tourismusverband als entsprechender Nachweis.
  • Bitte erkundigen Sie sich direkt bei Ihrem Gastgeber bzw. dem regionalen Tourismusverband nach entsprechenden Testmöglichkeiten.

14. Testnachweis bei Grenzüberschreitung: Was ist zu beachten?

  • Antigen-Selbsttests mit digitaler Erfassung sind lediglich für eine Verwendung in Österreich vorgesehen.
  • Sofern Sie für die Rückreise in Ihr Heimatland ein negatives Testergebnis benötigen, gilt der Antigen-Selbsttest unter Aufsicht im Beherbergungsbetrieb bzw. Tourismusverband als entsprechender Nachweis.

  • Alternativ kann ein kostenloser Antigentest in einer der mehr als 40 Teststraßen des Landes Tirol gemacht werden.
  • Informationen zur nächstgelegenen Testmöglichkeit erhalten Sie bei Ihrem Gastgeber.
  • Eine Übersicht aller Teststraßen ist online verfügbar.
  • Die Anmeldung ist unter tiroltestet.leitstelle.tirol möglich. 

15. Antigentest in einer Teststraße des Landes Tirol: Wie funktioniert dieser?

  • Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, kann sich in einer der mehr als 40 Teststraßen des Landes Tirol kostenlos auf COVID19 testen lassen.
  • Die zugesandte Bestätigungs-SMS bzw. -Mail gilt für 48 Stunden als Zutrittsberechtigung.
  • Informationen zur nächstgelegenen Testmöglichkeit erhalten Sie bei Ihrem Gastgeber.
  • Eine Übersicht aller Teststraßen ist online verfügbar.
  • Die Anmeldung ist unter tiroltestet.leitstelle.tirol möglich. 

16. Tagesgäste: Was gilt bei der Nutzung des touristischen Angebots?

  • Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, muss einen entsprechenden Testnachweis als Zutrittsberechtigung erbringen.
  • Österreichischen Tagesgästen wird vor Anreise jedenfalls eine entsprechende Testung in ihrem Heimatbundesland empfohlen.
  • Tagesgäste aus dem Ausland müssen gemäß der aktuellen Einreiseverordnung bei Einreise einen Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung mit sich führen. Dieser kann vor Ort als Zutrittsberechtigung genutzt werden. Details zu den Einreisebestimmungen finden Sie auf der Seite des österreichischen Gesundheitsministeriums.

17. Müssen nach der Einreise mit Testzertifikat weitere Tests vor Ort gemacht werden?

Wer die Tourismus- und Freizeitmöglichkeiten in Tirol nutzen oder Veranstaltungen besuchen möchte und nicht geimpft oder genesen ist, muss einen entsprechenden Testnachweis als Zutrittsberechtigung erbringen. Je nach Art des Tests ist die Gültigkeit unterschiedlich lange.

  • Antigen-Selbsttest mit digitaler Erfassung (Gültigkeit 24h)
  • Antigen-Selbsttest unter Aufsicht im Beherbergungsbetrieb oder Tourismusverband (Gültigkeit 48 h)
  • Antigentest in einer Teststraße des Landes Tirol (Gültigkeit 48h)

18. Werden MitarbeiterInnen in Tourismusbetrieben regelmäßig getestet? 

MitarbeiterInnen von Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen und in der Gastronomie können sich freiwillig und kostenfrei auf COVID-19 testen lassen. 

Zusätzlich zu den Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie können sich auch BergführerInnen, ReisebegleiterInnen, FremdenführerInnen oder PrivatzimmervermieterInnen einmal pro Woche kostenfrei testen lassen.

Zu den Details

19. Gibt es aktuell Reisewarnungen für Tirol?

Die aktuellen Reisewarnungen können Sie hier einsehen

20. Stornos: Kann die geplante Reise im Falle einer Reisewarnung storniert werden?

21. Gibt es Reiseversicherungen mit zusätzlichen Covid-19-Angeboten?

Die Versicherung „Hotelstorno Plus“ der Europäischen Reiseversicherung bietet trotz bestehendem Pandemiestatus eine umfängliche Deckung bei Covid-19 Erkrankungen. Neben der Stornoversicherung bekommen VersicherungsnehmerInnen zusätzliche Hilfe und Unterstützung rund um ihren Hotelaufenthalt bis zu 31 Tagen – etwa bei Reiseabbruch, einer unfreiwilligen Urlaubsverlängerung und bei Bergnot. Informationen zur Versicherung finden Sie auf dieser Seite und im Infoblatt.

ÖAMTC-Schutzbrief-Inhaber

Wenn während einer Reise in Österreich der Urlaubsort aufgrund einer behördlichen Quarantäne nicht verlassen bzw. die Heimreise nicht wie geplant angetreten werden kann, übernimmt der Schutzbrief von 1. Juni 2020 bis 30. April 2021 die zusätzlichen Übernachtungskosten für die Inhaber und die mitreisenden geschützten Personen.

Mehr Infos

ADAC Plus-Mitgliedschaft

Zusätzlich anfallende Übernachtungs- und Heimreisekosten, die während einer Reise durch eine coronabedingte Quarantäneanordnung entstehen werden übernommen. Außerdem werden die Covid-19-Test-Kosten übernommen, wenn dadurch die Heimreise möglich wird. Das Angebot gilt nicht, wenn es vor der Abreise eine Reisewarnung für das betroffene Land oder den spezifischen Ort gab. Es werden maximal 500 € pro Person und Schadensfall übernommen. 

22. Abstandsregeln: Was ist hier zu beachten?

Es ist verpflichtend, im öffentlichen Raum einen 1-Meter-Mindestabstand gegenüber Personen einzuhalten, die nicht im selben Haushalt leben.

23. Wer kontrolliert die Test- und Immunitätsnachweise?

Die BetreiberInnen bzw. DienstleisterInnen müssen die Kontrolle der Testnachweise für ihren Betrieb durchführen.

24. Strafe bei Zuwiderhandlung: Wer bezahlt diese?

Die BetreiberInnen müssen bei Nicht-Einhaltung der Schutzmaßnahmen mit hohen Strafen rechnen. Gestraft werden aber nicht nur die Gastronomen, sondern auch die KundInnen.  

25. Welche Strafen erwarten mich bei Nichteinhaltung der Maßnahmen?

  • Die Polizei hat die Möglichkeit bei Missachtung der Abstandsregeln oder der FFp2-Maskenpflicht statt Erstattung einer Anzeige ein Organstrafmandat in Höhe von 90 Euro auszustellen.
  • Die Kontrolle der Einhaltung der Quarantäne ("Absonderung") fällt in die Zuständigkeit der anordnenden Bezirksverwaltungsbehörde. Etwaige Verstöße werden als Verwaltungsübertretung geahndet. Es können Geldstrafen bis zu 1.450 Euro verhängt werden.
  • Darüber hinaus können die Bestimmungen der §§ 178 und 179 des Strafgesetzbuches (Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten) angewendet werden.

26. Kontakte reduzieren. Welche Möglichkeiten gibt es?

  • In Tourismusorten kommen oft viele Menschen zeitgleich zusammen. Gerade in diesem Sommer können wir alle dazu beitragen, solche Kontaktpunkte zu reduzieren.
  • Nutzen Sie die Online-Kauf-Möglichkeiten beispielsweise für den Erwerb Ihrer Lifttickets.
  • Machen Sie für Ihre Leihausrüstung (Mountainbikes, Klettersteigset ...) bereits eine Vorbestellung.
  • Buchen Sie Ihre Guides bereits online im Voraus.
  • Checken Sie bereits online vorab bei Ihrem Unterkunftsbetrieb ein. 
  • Hütten sind sowohl online als auch telefonisch buchbar. Genauere Informationen dazu finden Sie auf den Websites der jeweiligen Regionen.

27. Wir sind eine große Gruppe aus mehreren Haushalten. Dürfen wir gemeinsam eine Unterkunft mieten?

  • Für Gästegruppen in Beherbergungsbetrieben gibt es keine Personenobergrenze.
  • Die zulässige Gästeanzahl definiert sich nach der vorhandenen Bettenkapazität in der jeweiligen Wohneinheit.
  • Die Gästegruppe kann auch aus Personen aus unterschiedlichen Haushalten bestehen.
  • Eine Gästegruppe ist Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, gleichgestellt und kann damit den Mindestabstand von 2 Metern zueinander unterschreiten.
  • Dies gilt auch für die gastronomische Einrichtung, sowie den Fitness- und Wellnessbereich des Beherbergungsbetriebes. 

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